"Planet X" album has been included in the "BEST ALBUMS OF 2012" list by Canadian radio CJSW 90.9 FM.


Ragazzi Magazine Review August 2012
"Eleven Short Stories" ist im Vergleich zu "Freedom To The Black" ein beinahe eingängiges Werk. Inspiriert von Filmemachern, und unter Nutzung von Fragmenten mehr oder weniger bekannter klassischer und aktueller Kompositionen bespielt, tatsächlich, bespielt Erdem Helvacioglu im Korpus des Flügels mit allerlei Instrumentarium (Gongklöppel, Stiften, Hammer, Plastik- und Metal-Löffeln, Messern, Gabeln, Schlagzeugstöcken, Plektren, Metalplatten, Ohrsteckern - und allerlei interessanter Hardware mehr - Plastiklöffel etwa werden zwischen die Flügelsaiten gespannt, Erdem bespielt die Saiten mit Gongklöppeln dazu) das Instrument. Verfremdete Saitenklänge aber auch reine, saubere sind zu hören. Die 11 kurzen Eigenkompositionen(+) sind sehr melancholisch und lyrisch, haben ambientes Flair, laden zum Träumen und Verweilen ein, ohne leicht oder eingängig zu sein. Zwar spielt Erdem teils liebliche Stücke, in seiner Interpretation mit verfremdeten, falschen' und ungeahnt neuklingenden Tönen wirkt das Album am Stück (so ist die Wirkung am effektivsten und besten) wie die einzelnen Songs sehr frisch und überraschend. So klang Piano kaum zuvor. Als überrollte elektronische Musik klassisch akustische, verschmelze beides zu quasi klassischer Eleganz mit fremden und disharmonischen Tönen - die es durchaus zuhauf gibt, ohne dass sie im Ohr kratzen oder harsch wirken, ganz im Gegenteil, selbst die schrägsten und disharmonisch wütendsten Töne haben im Bett der ambienten Lyrik nachvollziehbare, starke und positive Wirkung, auch für Ungeübte dieser Spielart.

Zuletzt, gewiss, wie immer, gilt, was einst Frank Zappa sagte, und nie hatte er weniger/mehr Unrecht: Über Musik zu schreiben, ist wie über Architektur zu tanzen.
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Eleven Short Stories